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Energetische Sanierung gut vorbereiten

Der Sommer ist die beste Zeit, um ältere Immobilien zu modernisieren. Die energetische Sanierung eines älteren Hauses sollte allerdings technisch wie finanziell gut vorbereitet werden, denn mit rund 70.000 Euro muss mindestens rechnen, wer sein bislang unsaniertes Nachkriegshaus auf heutigen Energiestandard bringen möchte. Mit ein wenig Wärmedämmung und neuen Fenstern alleine ist das nicht getan. Der Hausherr braucht dazu vor allem sachverständigen Rat. Denn jedes Haus ist ein in sich geschlossenes bauphysikalisches Gefüge. Werden einzelne Komponenten verändert, wirkt sich das auf das gesamte Objekt aus. Im schlimmsten Fall holt sich der Hausherr durch falsche Sanierung teure Bauschäden ins Haus, allen voran Feuchte und Schimmel.

Voraussetzung für eine auf den Altbau abgestimmte energetische Sanierung ist deshalb ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten. Dazu untersucht und bewertet der Bausachverständige die vorhandenen Strukturen, prüft, welche Maßnahmen und Baustoffe in Frage kommen, in welcher Reihenfolge die Arbeiten erledigt werden müssen und was diese im Einzelnen kosten. Ausgestattet mit solch detaillierten Vorgaben kann der Hausbesitzer die Sanierung systematisch angehen, einzelne Positionen beim örtlichen Handwerk ausschreiben und die Sanierung gegebenenfalls im Laufe mehrerer Jahre in finanziell überschaubaren Etappen absolvieren.

Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren (VPB) e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030 2789010, Fax: 030 27890111, E-Mail, Internet oder hier!